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Neuer Prachtband über Achate erschienen

Jetzt erschienen - der 2. Band von Dietrich Mayer „Mehr erlesene Achate“!


Dietrich Mayer und Rainer Bode präsentieren das neue Achatbuch. Fotos Bode und Möllmann.

21.8.2017. Wenn Sie begeisterter Achatsammler sind, so richtig hoffnungslos mit Haut und Haaren den Achaten verfallen, dass Sie bereits nächtens von ganzen Vitrinen voll wunderbar gebänderter Achate in intensivsten Regenbogenfarben und mit wundersamsten Einschlüssen träumen, dann wird Sie beim ersten Durchblättern des neuen Buches „Mehr Erlesene Achate“ von Dietrich Mayer mit Sicherheit so manches Déjà-vu überkommen, mit der nicht unwesentlichen Tatsache allerdings, dass alle Achate in diesem Buch (bis auf zwei Stücke ausnahmslos aus der mittlerweile um die 5.500 Exemplare umfassenden Sammlung des Autors) absolut real sind - anschaubar, angreifbar und nicht aus dem flüchtigen Reich der Träume stammend!

Bereits mit seinem ersten Band (2013 ebenfalls erschienen im Bode-Verlag) konnte Dietrich Mayer die Messlatte für eine wirkliche weltweite Top-Achatsammlung sehr, sehr hoch legen. Mit dem neuen Bildband - und das erschien eigentlich wirklich kaum mehr möglich - hat er die Kriterien für hochwertigste Sammlungsstücke in Bezug auf Bänderung, Farbintensität und Farbkontrast nochmals ein deutliches Stück ausgeweitet.

Das Kernstück dieses neuen (auch wiederum foto-, satz- und drucktechnisch absolut unübertrefflichen) Achatkunstwerkes stellen die erst in den letzten vier Jahren in westlichen Sammlerkreisen bekannt gewordenen Achate aus China dar. Der Autor war der erste deutsche Sammler, der die Qualität und das große Potential dieser mitunter aufgrund eines Übersetzungsfehlers fälschlicherweise als „Fighting Blood“-Achate bezeichneten Achate richtig einschätzte und somit - die Gunst der Stunde nutzend - eine der weltbesten Sammlungen in diesem völlig neuen Sammelgebiet innerhalb kurzer Zeit zusammenstellen konnte. So finden sich auf rund 140 (!) Seiten Abbildungen von Spitzenachaten aus China, bei denen Herr und Frau „Normalsammler“ bereits bei nur einem vergleichbaren Stück in der eigenen Sammlung in Entzücken ausbrechen würden. Diese Farbenpracht und die vielfältigen, bisher einfach unvorstellbaren Schnittbilder und Einschlüsse (vor allem die für China-Achate typischen goldfarbenen Plumes) sind absolut überwältigend. Man muss allein diese Seiten wohl hunderte Male durchsehen und bei jedem einzelnen Achat entsprechend lange verweilen, um die ganze Schönheit und Pracht des jeweiligen Stückes wirklich in sich aufnehmen zu können!

Auf den folgenden Seiten gibt Dietrich Mayer einen Überblick über die weitere Entwicklung seiner Sammlung seit dem Erscheinen des ersten Buches. Einen zweiten Schwerpunkt bilden dabei die vielfältigen Achate aus Marokko. Der Autor hat dieses Land und dessen Achatfundstellen ja selbst mehrfach und regelmäßig besucht und neben dabei getätigten Eigenfunden ein Netzwerk unter den lokalen Händlern aufbauen können, das ihm dauerhaften Zugang zu den besten Achatqualitäten sichert. Auch diese Stücke von mitunter reichhaltigen Fundstellen wie Aouli, Bou Lili, Ifrih-Ishabar, Kerrouchen, Itzer, Boulemane, Tamaroute, Zaer-Zaiane, Agouim, „Al Hama“, Asni, Anougal (hier beeindruckt der bisher größte bekannte Sammlerachat Marokkos mit einer Breite von 50 cm), Sour, Sefrou, Toubkal oder dem erst in den letzten Jahren besonders bekannt gewordenen Bou Hamza lassen den Betrachter mit offenem Mund staunend und sprachlos zurück ...

Einerseits ist es nahezu unglaublich, eine derartige Vielzahl von makellosen Achaten in allerbester Qualität in einem doch relativ kurzen Zeitraum zusammentragen zu können, andererseits führt die Mayer-Sammlung, die wohl mit Fug und Recht als die aktuell beste und umfangreichste Achatsammlung weltweit gelten darf, deutlich vor Augen, welches große Potential in Achaten steckt und es durchaus möglich ist, auch heutzutage noch eine absolute Top-Sammlung zusammenstellen zu können. Dazu braucht man vor allem aber unglaubliche Akribie, große Ausdauer, eine Menge Zeit, weltweite Kontakte, einige Reiselust, Wissen und Verständnis um die Qualitätskriterien von Achaten und - zugegebenermaßen – auch einen entsprechenden Geldbeutel.

Weitere prächtige Achate aus Deutschland, Polen, Bulgarien, England, Botswana, Mocambique, Sambia (Neufunde), Madagaskar, Indonesien, Australien, den USA, Mexiko, Argentinien (der Autor widmet sich im Text der spannenden Entdeckungsgeschichte der so genannten „Condor-Achate“ und rückt so manchen, auch in der einschlägigen Literatur tradierten Irrtum ins rechte Licht) und Peru runden das neue Mayer-Bode´sche Achatmeisterwerk absolut gelungen ab. Alle enthaltenen Achatfotos wurden von Andreas Wawra angefertigt.

Wenn Sie unglaubliche Achate nicht nur in Ihren Träumen sehen wollen, sollten Sie dieses Buch unbedingt Ihrer Bibliothek hinzufügen!  Johann Zenz.

Mayer, D. (2017): Mehr erlesene Achate (More Exquisite Agates). Bode Verlag, Salzhemmendorf. Hardcover, Format 24x28 cm, 800 Farbfotos, 424 Seiten. € 58,00 zuzüglich Versandkosten.

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Das aktuelle MINERALIEN-Welt-Heft

 

 


Die Mineralienwelt trauert um Dr. Dr. h.c. Erika Pohl

Kurz vor Weihnachten 2016 ereilte uns in die traurige Nachricht, dass Frau Dr. Dr. h.c. Erika Pohl-Ströher am 18. Dezember zu Hause in Ferpicloz verstorben ist. Mit ihr verlieren wir eine Mäzenin, die durch die Dauerleihe eines großen Teiles ihrer Mineraliensammlung unserer Universität die Einrichtung der weltbekannten Ausstellungen „terra mineralia“ im Schloss Freudenstein und „Mineralogische Sammlung Deutschland“ im Krügerhaus ermöglichte. Diese Besuchermagneten wurden seit 2008 von mehr als 850.000 Menschen besucht. 

Erika Ströher wurde am 18. Januar 1919 im sächsischen Wurzen geboren und wuchs in Rothenkirchen im Vogtland auf. Ihr Lebensweg war wesentlich durch die Firma „Wella“ geprägt, für die ihr Großvater im Jahre 1880 den Grundstein legte. Sie studierte in Jena Chemie und Biologie und promovierte im Fach Biologie. Für Mineralien interessierte sie sich schon in jungen Jahren: Während einer Kur in Bad Gastein begeisterte sie sich für die schönen Quarzstufen, die als Souvenir angeboten wurden und begann, unregelmäßig zu sammeln. Als die Kinder das Haus verließen, wurde sie zur leidenschaftlichen Sammlerin. Nach den Mineralien aus dem alpinen Raum, dem Erzgebirge und weiteren regionalen Fundstellen wandte sie sich Osteuropa, Afrika und Amerika zu und seit Mitte der 1990er-Jahre vor allem China, Pakistan und Afghanistan. So trug sie aus aller Welt mehr als 90.000 Stufen zusammen und hat innerhalb von sechs Jahrzehnten eine der weltweit umfangreichsten privaten Kollektionen von Mineralien aufgebaut, die durch erstklassige Qualität und Ästhetik bestechen. Um ihr Lebenswerk zu erhalten, hat sie 2004 die Pohl-Ströher Mineralienstiftung gegründet und mit der TU Bergakademie Freiberg einen Dauerleihvertrag abgeschlossen. Einer der größten Wünsche der Stifterin war es, vor allem junge Menschen für Natur- und Geowissenschaften zu begeistern. Durch die Bildung der Kindergruppe „mineralinos“ und die Entwicklung einer Vielzahl von Schul- und Ferienprogrammen konnten wir den Herzenswunsch der Stifterin erfüllen.

Für ihr Engagement ist Dr. Erika Pohl-Ströher vielfach geehrt worden. 2004 wurde sie vom Berufsverband Deutscher Geologen (BDG) mit dem „Stein im Brett“ ausgezeichnet. Der Freistaat Sachsen verlieh ihr 2005 den Sächsischen Verdienstorden und von der TU Bergakademie Freiberg wurde sie zur Ehrensenatorin ernannt und erhielt 2008 die Ehrendoktorwürde der Fakultät für Geowissenschaften, Geotechnik und Bergbau. Im Jahr 2013 wurde ihr zu Ehren ein neues Mineral von ihrer Lieblingsfundstelle Tsumeb als „Erikapohlit“ benannt. Frau Dr. Erika Pohl-Ströher ist im Alter von 97 Jahren eingeschlafen - aber sie erweckte ein altes Schloss und eine ganze Region zu neuem Leben. Sie hat sich hier nicht nur ein symbolisches Denkmal gesetzt. Wir werden ihr Andenken und ihr Vermächtnis stets in Ehren halten.

Rektorat der TU Bergakademie Freiberg


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Das neue Namibia-Buch - ein schönes Weihnachtsgeschenk ...

Der zweite Band von NAMIBIA 2016 war auf den Mineralientagen in München ein echter Renner. Hier präsentieren Verleger Rainer Bode und Autor Ludi von Bezing zusammen mit dem australischen Sammler Malcom Southwood (von links) die ersten Bücher. Wer noch ein Exemplar „ergattern“ will, der sollte nicht zu lange warten mit der Bestellung, da die Auflage auf 1.000 Exemplare limitiert ist. Foto K. Bode.

 

MINERALIEN-Welt - immer mit spannenden Beiträgen und Spitzen-Fotos ...

MINERALIEN-Welt - das Magazin für Sammler, Händler, Museums-Fachleute. Beliebt bei allen Sammlern und erfolgreich auf dem Markt seit jetzt über 25 Jahren. Regelmäßig die wichtigsten Informationen für Mineralienfreunde, ob alt oder jung, ob Fachmann oder Laie: MINERALIEN-Welt ist das Magazin für die Sammler schöner Steine.

MINERALIEN-Welt - einfach besser informiert sein. Erscheint zweimonatlich / 6 Hefte im Jahr. Jede Ausgabe mit 100 prall gefüllten Seiten. Und als Gratis-Beilage im Januar-Heft: das SAMMLER-Info, Europas umfangreichster Mineralienbörsen-Kalender. 88 Seiten Messe- und Börsentermine aus aller Welt.

 

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